Die Punkteverteilung
Der Punktemodus

Vier Orte, vier Schanzen, vier Bedingungen und das in gerade einmal in neun Tagen.

Keine Frage, die Vierschanzentournee bedeutet die wohl härtesten Anforderungen im wahrlich

nicht gerade dünn bestückten Springerkalender. Doch gerade deshalb steht die

deutsch-österreichische Schanzenrunde bei den Sportlern in puncto Stellenwert ganz oben.

Dabei geht es bei den Springen in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und

Bischofshofen vordergründig ja auch "nur" um Punkte für den Gesamtweltcup.

Und zwar nicht mehr und nicht weniger als bei jedem anderen Saisonspringen auch.

Bepunktet werden die besten 30 Springer jedes Springens.

Die Weltcuppunkte verteilen sich wie folgt:

Punkteverteilung

Platz 01    100 Punkte

Platz 09      29 Punkte

Platz 02      80 Punkte

Platz 10      26 Punkte

Platz 03      60 Punkte

Platz 11      24 Punkte

Platz 04      50 Punkte

Platz 12      22 Punkte

Platz 05      45 Punkte

Platz 13      20 Punkte

Platz 06      40 Punkte

Platz 14      18 Punkte

Platz 07      36 Punkte

Platz 15      16 Punkte

Platz 08      32 Punkte

Platz 16      15 Punkte

Ab Rang 16 reduziert sich die Punktzahl jeweils um einen Zähler.

Der Dreißigste jeder Konkurrenz wird also gerade noch mit einem Punkt belohnt.

Die Preisgeldverteilung
Das Preisgeld

Bei allen sportlichen Lorbeeren, die Plätze auf dem Siegertreppchen bei der Vierschanzentournee

werden natürlich auch mit klingender Münze recht gut entlohnt. Für jedes Springen steht ein

Prämientopf mit insgesamt 70 000 Schweizer Franken (CHF) bereit. Davon darf der Sieger alleine

beinahe die Hälfte, nämlich 30 000 Schweizer Franken mit nach Hause nehmen.

Das Preisgeld verteilt sich wie folgt:

Preisgeldverteilung
Platz 01                 30 000 Franken
Platz 02                 15 000 Franken
Platz 03                 10 000 Franken
Platz 04                    6000 Franken
Platz 05                    3000 Franken
Platz 06                    2000 Franken
Platz 07                    1000 Franken
Platz 08                    1000 Franken
Platz 09                    1000 Franken
Platz 10                    1000 Franken

Auf den Tourneegesamtsieger wartet zudem noch ein nagelneues Auto.

Preisgeldverteilung ab der Saison 2009/10

Von nun an erhielten alle 30 Finalisten ein Preisgeld. Nicht nur die zehn Besten. Für jeden

Weltcuppunkt erhielten die Springer 100 Schweizer Franken. Der Tagessieger eines Weltcups

erhielt jetzt für seine 100 Punkte nur noch 10 000 Franken statt wie früher 30 000 Franken.

Das Gesamtpreisgeld stieg dadurch allerdings unwesentlich von 70 000 auf 71 800 Franken an.

Diese Regelung betraf nicht nur die Vierschanzentournee, sondern den gesamten Weltcup.

Preisgeld bei den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften

Bei den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 2011 in Oslo wurde erstmals ein Preisgeld

durch die Fédération Internationale de Ski (FIS) bei einer Weltmeisterschaft ausgeschüttet.

Im Einzelwettkampf wurde das Preisgeld zwischen den besten sechs Springern aufgeteilt,

bei Teamwettkämpfen unter den besten drei. Insgesamt waren es 140 000 Schweizer Franken.

Einzelspringen: 1. Platz: 28 000 CHF; 2. Platz: 17 500 CHF; 3. Platz: 10 500 CHF;

4. Platz: 7000 CHF; 5. Platz: 4200 CHF; 6. Platz: 2800 CHF.

Teamspringen: 1. Platz: 35 000 CHF; 2. Platz: 21 000 CHF; 3. Platz: 14 000 CHF.

Preisgeld bei der Vierschanzentournee 2013/14

Bei der Vierschanzentournee 2013/14 schütteten die Veranstalter in diesem Jahr insgesamt

ein Rekord-Preisgeld von 315 000 Schweizer Franken aus. Der Gesamtsieger bekam ein

Extra-Preisgeld in Höhe von 20 000 Schweizer Franken. Erstmals erhielt auch der Gewinner

der Qualifikation von dem ausrichtenden Veranstalter ein Preisgeld in Höhe von 2000 Euro.

In der Saison 2020/21 betrug das Preisgeld für den Gewinner der Qualifikation 5000 Euro.

Preisgeld bei der Vierschanzentournee 2021/22

Bei der Vierschanzentournee 2021/22 schütten die Veranstalter in diesem Jahr insgesamt ein

Rekord-Preisgeld von 400 000 Schweizer Franken aus. Der Sieger der Qualifikation bekommt

von dem ausrichtenden Veranstalter ein Preisgeld in Höhe von 3200 Schweizer Franken.

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